Karriere

 

B-Kandidatur

Nach einjährigem Besitz der C-Lizenz darf der Schiedsrichter an der B-Kandidatur teilnehmen. An dieser Stelle sei gesagt, dass jeder Schiedsrichter ausreichend Erfahrung bei der Leitung von Spielen in der Verbandsliga gesammelt haben sollte. Um die Theorieprüfung der B-Kandidatur zu bestehen ist eine gute Vorbereitung zwingend erforderlich.

Nach bestandener Theorieprüfung werden die sogenannten B-Kandidaten durch erfahrene Schiedsrichterkollegen bei den Einsätzen eng begleitet und somit an das höhere Spielniveau herangeführt. Während der Einsätze finden regelmäßige Beobachtungen im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses statt. In der Regel erhalten die B-Kandidaten nach fünf positiven Beobachtungen die B-Lizenz.

Mit der Entscheidung, an der B-Kandidatur teilzunehmen und die B-Lizenz erhalten zu wollen, leistest du einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben und ermöglichst den Mannschaften deines Vereins die Teilnahme in der Oberliga und höher. Dies setzt voraus, dass du dich als Pflichtschiedsrichter für die Mannschaft deiner Wahl meldest. Dein zuständiger Vereinsschiedsrichterwart wird dich gerne beraten. Die Meldung zur B-Kandidatur erfolgt über ihn an den Bezirksschiedsrichterwart Westfalen-Nord.

Selbstverständlich ist es möglich bei allen Spieltagen deiner Mannschaft dabei zu sein. Deine Einsatztermine im Zentralen Schiedsrichtereinsatz legst du vor der Saison selbst fest, so dass es keine Überschneidungen mit deinen eigenen Spielen geben muss. Mit Bestehen der schriftlichen Prüfung der B-Kandidatur erhälst du für refsoft.de einen eigenen Zugang. Dort kannst du deine Daten verwalten, Termine freigeben und erhältst alle notwendigen Informationen.

 

Karriere

Je nach Qualität und freien Einsatzzeiten des Schiedsrichters können mit der B-Lizenz weitergehende Freigaben für Regionalliga, Dritte Liga und 2. Bundesliga erteilt werden. Wer sich noch höher wagt und nach entsprechenden Freigaben und Prüfungen die A-Lizenz erhält, kann für die Leitung von Spielen der 1. Bundesliga eingesetzt werden.

Als I-Schiedsrichter darfst du dann Spiele auf internationaler Ebene leiten. Hier ein Überblick über alle Lizenzstufen

 

Motivation

Neben all den Lehrgängen, Fortbildungen und Sichtungen ist nicht zu vergessen, dass die Qualifikation eines Schiedsrichters nicht nur aus theoretischen Kenntnissen, sondern auch aus charakterlichen Eigenschaften und besonders aus Erfahrung besteht. Hier ist der Spruch "Jung übt sich!" passend und soll dazu motivieren schon in jungen Jahren gerne als Schiedsrichter tätig zu sein, um Erfahrungen zu sammeln. Video.

 

Die Gründe für eine Karriere sind vielfältig:

  • Der B-Kandidatur-Lehrgang ist kostenlos.
  • Deine Schiedsrichtereinsätze im ZSRE werden mit einem Honorar und Fahrgeld belohnt. Als B-Kandidat kannst du theoretisch bis zu 1.000 Euro pro Saison verdienen.
  • Du erhälst freien Eintritt bei Spielen der Volleyball Bundesliga (VBL) und der Dritten Liga West (DLW).
  • Du allein bestimmst, welche Termine du für deine Einsätze im ZSRE freigibst, so dass es keine Überschneidungen mit deinen eigenen Spielen geben muss. 
  • Das Lenken von Personengruppen (30 Personen unter Stress), stellt für das heutige Arbeitsleben eine gute Lehrphase dar.
  • Mitwirken an der Verbesserung der „Randfigur Schiedsrichter“ im Sport, stellt ein moralisch hohes Gut dar.
  • Man lernt viele Mannschaften, interessante Spielzüge und Strategien kennen.
  • Deine Erfahrung als Schiedsrichter kannst du in eigenen Spielen strategisch einsetzen.
  • Insbesondere junge Schiedsrichter werden vom Verband gefördert.
  • Du leistest einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben und ermöglichst den Mannschaften deines Vereins die Teilnahme in der Oberliga und höher.
  • Dein Verein ist gerne bereit dich zu unterstützen. Sollte dein Verein keine Mannschaften in der OL oder höher haben, werden dich andere Vereine sehr gerne als Schiedsrichter aufnehmen. Ein Vereinswechsel ist dazu nicht notwendig.