Karriere

 

B-Kandidatur

Nach einjährigem Besitz der C-Lizenz darf der Schiedsrichter an der B-Kandidatur teilnehmen. Dies verpflichtet zu nichts, bringt aber die Möglichkeit mit sich, sich für den Zentralen Schiedsrichtereinsatz (ZSRE) zu melden. Wer Interesse hat, dem bieten sich mehrere Anreize:

  • Deine Schiedsrichtereinsätze werden mit einem Honorar (OL 40 Euro, RL 45 Euro, Dritte Liga 60 Euro) und Fahrgeld (0,30 Euro pro km) belohnt.
  • Du erhälst freien Eintritt bei Spielen der Volleyball Bundesliga (VBL) und der Dritten Liga West (DLW).
  • Das Lenken von Personengruppen (30 Personen unter Stress), stellt für das heutige Arbeitsleben eine gute Lehrphase dar.
  • Man lernt viele Mannschaften, interessante Spielzüge und Strategien kennen.
  • Deine Erfahrung als Schiedsrichter kannst du in eigenen Spielen strategisch einsetzen.

 

Du bist zeitlich eingeschränkt? Lernen, Kinder, Beruf, selber spielen?

Kein Problem! Die Anzahl und die Tage für mögliche Einsatztermine im Zentralen Schiedsrichtereinsatz (ZSRE) legst du selbst fest, so dass du auf nichts verzichten musst. Mit Bestehen der schriftlichen Prüfung der B-Kandidatur erhälst du für refsoft.de einen eigenen Zugang. Dort kannst du deine Daten verwalten, Termine freigeben und erhältst alle notwendigen Informationen.

Möchtest du 8 - 12 Termine freigeben? Dann melde dich für einen Verein deiner Wahl als Pflichtschiedsrichter und ermögliche dem Verein damit die Teilnahme an der Oberliga und höher.

 

Pflichtschiedsrichter

Mit der Entscheidung, die B-Kandidatur bestehen und dich als Pflichtschiedsrichter melden zu wollen, leistest du einen wichtigen Beitrag zum Vereinsleben und ermöglichst den Mannschaften deines Vereins die Teilnahme in der OL und höher. Hier erhälst du alle wichtigen Informationen. Dein zuständiger Vereinsschiedsrichterwart wird dich darüber hinaus gerne beraten. Die Meldung zur B-Kandidatur erfolgt in der Regel über ihn an den Bezirksschiedsrichterwart Westfalen-Nord.

 

An dieser Stelle sei gesagt, dass jeder Schiedsrichter ausreichend Erfahrung bei der Leitung von Spielen in der Verbandsliga gesammelt haben sollte. Um die Theorieprüfung der B-Kandidatur zu bestehen ist eine gute Vorbereitung zwingend erforderlich.

Nach bestandener Theorieprüfung werden die sogenannten B-Kandidaten durch erfahrene Schiedsrichterkollegen bei den Einsätzen eng begleitet und somit an das höhere Spielniveau herangeführt. Während der Einsätze finden regelmäßige Beobachtungen im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses statt. In der Regel erhalten die B-Kandidaten nach fünf positiven Beobachtungen die B-Lizenz.

 

Karriere

Je nach Qualität und freien Einsatzzeiten des Schiedsrichters können mit der B-Lizenz weitergehende Freigaben für Regionalliga, Dritte Liga und 2. Bundesliga erteilt werden. Wer sich noch höher wagt und nach entsprechenden Freigaben und Prüfungen die A-Lizenz erhält, kann für die Leitung von Spielen der 1. Bundesliga eingesetzt werden.

Als I-Schiedsrichter darfst du dann Spiele auf internationaler Ebene leiten. Hier ein Überblick über alle Lizenzstufen

 

Motivation

Neben all den Lehrgängen, Fortbildungen und Sichtungen ist nicht zu vergessen, dass die Qualifikation eines Schiedsrichters nicht nur aus theoretischen Kenntnissen, sondern auch aus charakterlichen Eigenschaften und besonders aus Erfahrung besteht. Hier ist der Spruch "Jung übt sich!" passend und soll dazu motivieren schon in jungen Jahren gerne als Schiedsrichter tätig zu sein, um Erfahrungen zu sammeln. Video.